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Channel: Deutsche Nachkriegskinder rev. » WDR
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Gespräch zur Nachkriegskinder-Studie bei “Neugier genügt” (WDR5)

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Montag erschien der Beitrag in der WDR Lokalzeit Bonn, am Dienstag kam die Email einer Mitarbeiterin der WDR5-Redaktion, ob ich nicht Interesse hätte bei “Neugier genügt” zu sprechen. Auch die klassischen Medien haben also ihre “Filterbubble”; schön für die Studie da rein geraten zu sein (und wie viel leichter wäre das Crowdfunding gewesen, wenn ich diese Chancen schon vorher gehabt hätte):

Europas größter Sender und die zweitgrößte Kirche. Da staunt der Bonner!

Europas größter Sender und die zweitgrößte Kirche. Da staunt der Bonner!

So fuhr ich am 1. Mai morgens um 9 Uhr nach Köln zum Wallraffplatz, um im WDR5-Studio über die Nachkriegskinder-Studie und besonders über die Suche nach den Nachkriegskindern zu sprechen. Ich erhoffte mir, dass viele ehemalige Teilnehmer der Studio zuhörten und sich später melden würden, was auch eintraf.

Nachdem ich mich am Kölner Hauptbahnhof an linken, rechten und anderen Demonstranten vorbeigeschlichen hatte, wurde ich kurz vor 10 Uhr an der WDR-Pforte von einem Studenten abgeholt. Dieser erzählte mir später, dass der WDR der größte Sender Europas ist; da war ich doch beeindruckt. Dementsprechend verwinkelt waren auch die endlosen Gänge, die vom Wallraffplatz mehrere Kilometer weit durch Köln führten, die jedoch am Feiertag der Arbeit naturgemäß recht leer waren.

Das WDR5-Studio

Das WDR5-Studio

Die WDR5-Frequenzen wurden von etwa sieben Radioleuten bespielt, die ja auch am Feiertag die Zuhörer unterhalten und informieren möchten. Die Redakteurin Ursula Daalmann (früher: Hallo Ü-Wagen) begrüßte mich sehr freundlich, stellte mich den Mitarbeitern vor und zeigte mir das Studio. Der Moderator Achim Schmitz-Forte war gerade im Studiogespräch zum Thema “Gewerkschaften” und einige Anrufer teilten Frust und Erfahrungen mit den anderen Zuhörern, die nach dem “Tanz in den Mai” schon wieder etwas früher wach geworden waren. (Dementsprechend verlief die Diskussion “angeregt”.) Etwas später begrüßten wir uns und unser Gespräch ging fast ohne Unterbrechung schon los.

Meine Stimme (ich selbst auch) war leider noch nicht in Topform. Vor dem Mikro hatte ich etwas mehr als 10 Minuten Zeit die Studie vorzustellen und dazu aufzurufen sich zu melden, wenn man sich an die eigene Teilnahme erinnern kann. Hier kann man in die Sendung noch mal reinhören (der Screenshot unten hilft die etwas versteckte Audiodatei zu finden):

http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/freiflaeche/foerster106.html

Die Mediendatei ist etwas versteckt, daher hier ein kleiner Screenshot mit einem grünen Kreis zur Orientierung.

Die Mediendatei ist etwas versteckt, daher hier ein kleiner Screenshot mit einem grünen Kreis zur Orientierung.

In den zwei Tagen nach der Sendung meldeten sich weitere ehemalige TeilnehmerInnen, was mich sehr freute. Auch hier werde ich mich baldmöglichst zurückmelden. Es meldete sich aber auch  ein Journalist aus Grevenbroich. So kann ich den Tweet oben jetzt vervollständigen:


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